So lässt sich auf der Arbeit der Teamgeist stärken

Arbeitskollegen arbeiten zusammen

Nur ein harmonisches Team ist in der Lage, gemeinsam Großes zu erreichen und seine Erfolge auf die nächste Stufe zu bringen. Doch Überheblichkeit, Ehrgeiz, übertriebener Individualismus und mangelnde Hilfsbereitschaft können dem Teamgeist am Arbeitsplatz erheblich schaden. In diesem Artikel haben wir 5 Tipps für Dich zusammengestellt, die Dir zeigen, wie Du in Deinem Job den Teamgeist stärken und ein gutes Wir-Gefühl aktiv fördern kannst.

Zusammen geht es einfach besser!

Dass man gemeinsam mehr erreichen kann, sehen wir oft im Sport, wenn zwei Teams um den Sieg kämpfen. Eine Gruppe schneidet besser ab als die andere, weil die Mitglieder sich gegenseitig vertrauen und sich auf ihre Fähigkeiten und ihr Können verlassen. Es besteht die feste Überzeugung, dass jede:r Einzelne:r ihre oder seine feste Rolle im Team einnimmt, welche für den Erfolg nötig ist. Wenn eine Mannschaft hingegen keinen Teamgeist besitzt und jede:r nur für sich antritt, erzielt sie oftmals keine positiven Ergebnisse.

So ist es auch am Arbeitsplatz. Egal ob Fachkraft oder gar Teamleitung: Ohne Teamgeist sind Mitarbeiter:innen weniger engagiert und das Wachstumspotenzial des Teams ist begrenzt. Doch es gibt viele Möglichkeiten, um die Bindung zu unseren Kolleg:innen zu fördern und gemeinsam bessere Leistungen zu erzielen. Lies weiter und lass Dich inspirieren!

1. Lobe Deine Kolleg:innen – Chef:innen eingeschlossen

Um den Teamgeist zu stärken, kann es helfen, wenn wir Lob und positives Feedback zu einem festen Bestandteil unserer täglichen Routine machen. Jedes Mal, wenn unser:e Kolleg:in oder unser:e Chef:in z. B. eine Aufgabe im Team gut bewältigt oder uns hilfsbereit unter die Arme greift, sollten wir es der Person direkt oder in einer ruhigen Minute mitteilen. Dadurch erkennen wir die Leistungen und Stärken der Person an und zeigen unsere Wertschätzung. Beides sind wichtige Voraussetzungen, um im Job glücklich zu werden.

Je öfter wir dies tun, desto mehr stärken wir die Motivation und die Zufriedenheit unseres Teammitglieds. Wenn wir unsere Kolleg:innen und Vorgesetzten dazu ermutigen, ebenfalls Lob mit anderen zu teilen, können wir noch dazu eine offenere und positivere Kommunikation in unserem Team etablieren.

Kolleginnen arbeiten als Team zusammen

2. Zeige Verständnis für die Schwächen Deiner Teammitglieder

Jeder Mensch verfügt über Stärken und Schwächen, die sich durch bestimmte Charaktereigenschaften äußern und das Verhalten beeinflussen. Vielleicht gibt ein:e Kolleg:in Aufgaben nur ungern aus der Hand, obwohl es für das Team besser wäre, wenn sie genau das tun würde. Ein anderes Teammitglied wiederum achtet penibel auf Details und erschwert dadurch die Umsetzung von Aufgaben. Das beißt sich wiederum mit dem:r Mitarbeiter:in, der/die zwar fix To-Dos abarbeitet, aber dabei viele Fehler macht, die dann andere korrigieren müssen.

Anstatt sich in solchen Fällen darüber aufzuregen, sollten wir versuchen nachzuvollziehen, warum eine Person so handelt, wie sie handelt. Denn für jedes Verhalten gibt es einen Grund. Dies können wir erreichen, indem wir mit der jeweiligen Person offen das Gespräch suchen. Dann sollten wir möglichst sachlich fragen, warum ihr bestimmte Verhaltensweisen wichtig sind. Sollte das unangenehm sein, können wir uns die Schwäche unseres Teammitglieds durch Gedankenspiele zu erklären versuchen.

Möglicherweise gibt ein Teammitglied ungerne Aufgaben ab, weil es lieber die Kontrolle behält und schlechte Erfahrungen damit gemacht hat, diese abzugeben. Das andere Teammitglied nutzt die Detailverliebtheit eventuell nur, um wirklich sicherzugehen, dass die Aufgabe entsprechend den Anforderungen umgesetzt wird. So soll verhindert werden, dass das ganze Team nachbessern muss. Der andere Arbeits-Typus ist dagegen vielleicht eher ungeduldig und mag es nicht, wenn Sachen zu lange in Bearbeitung sind. Wenn wir den Schwächen unserer Kolleg:innen im direkten Dialog oder durch gedankliches Hinterfragen mit Verständnis begegnen, fällt es uns auf Dauer leichter, die Harmonie im Team zu wahren.

3. Bleibe fair, gerecht und respektvoll

Fühlt sich ein Teammitglied ständig unfair, ungerecht oder respektlos behandelt, kann sich ein negatives Gefühl aufschaukeln, was unter Umständen sogar schlechte Auswirkungen auf das gesamte Team haben kann. Deswegen sollten wir alles dafür tun, um solche Situationen zu vermeiden.

Hierbei kann es etwa helfen, Teamerfolge auch als solche anzuerkennen, anstatt diese nur sich selbst und seinem eigenen Beitrag zuzuschreiben. Auch sollten Gerüchte und gefühlte Wahrheiten (z. B. der/die Kolleg:in hat bewusst krankgemacht) nicht weiterverbreitet und möglichst unterbunden werden. Sollte wir einem Kollegen oder einer Kollegin doch mal nicht fair und respektvoll begegnen, ist eine Entschuldigung angebracht. Sie kann böses Blut aus der Welt schaffen und zur Stärkung des Teamgeistes beitragen.

4. Nimm nicht alles persönlich

Nicht alles persönlich zu nehmen, kann ebenfalls zu einer positiven Teambindung beitragen. Falls wir uns von dem Verhalten oder dem Gesagten eines Teammitglieds gekränkt fühlen, sollten wir versuchen, Abstand von der Situation zu nehmen. Wichtig ist auch zu hinterfragen, warum wir gekränkt sind. Möglicherweise ist aufgrund vergangener oder aktueller Erlebnisse unser Selbstwertgefühl angekratzt. Dann kann es nämlich passieren, dass eigene Gefühle und Erfahrungen in die Bewertung des Gegenübers unbewusst mit einfließen.

Darüber hinaus hängen das Verhalten oder das Gesagte eines Teammitglieds nicht immer mit unserer Person zusammen. Wenn ein:e Kolleg:in uns z. B. nicht grüßt, muss das nicht automatisch heißen, dass die Person uns nicht mag. Vielleicht war sie auch einfach nur in Gedanken versunken und hat uns dadurch nicht wahrgenommen.

5. Sorge für eine Wohlfühlatmosphäre

Für den Zusammenhalt im Team ist auch eine Wohlfühlatmosphäre förderlich. Wenn das Team sich am Arbeitsplatz wohlfühlt, arbeitet es motivierter auf gemeinsame Ziele hin. Um eine solche Umgebung zu schaffen, kann es helfen, unseren Teammitgliedern zu bestimmten Anlässen Wertschätzung entgegenzubringen (z. B. durch Kuchen oder Karten zum Geburtstag, zur Verlobung, zur Hochzeit, zur Geburt eines Kindes etc.). Ebenfalls ist es förderlich, sich zwischen den Aufgaben Zeit für Alltagsgespräche und Späße zu nehmen, um die persönliche Bindung zu den Kolleg:innen zu stärken.

Kollegen und Kolleginnen halten ihre Hände zusammen und stärken den Teamgeist

Den Teamgeist stärken: Jetzt bist Du an der Reihe

Wenn wir in unserem Kollegium den Teamgeist stärken, sorgen wir nicht nur für eine angenehmere Zusammenarbeit, sondern auch für ein besseres Wohlbefinden und eine bessere Mitarbeiterbindung. Mit unseren Tipps bist Du auf dem besten Weg, ein Team aufzubauen, das in guten und in schlechten Zeiten felsenfest zusammenhält. Probiere es gleich aus!

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